Out of the dark – into the light

Heraus aus der Dunkelheit – hinein ins Licht. Die Bergleute, die in dieser seit vielen Jahren verlassenen Kohlemine unter Tage fuhren, konnten Falcos umstrittenen Song nicht kennen. Aber so ähnlich könnten ihre Gefühle gewesen sein, wenn sie ihre harte Arbeitsschicht tief unter Tage beendeten und durch den Schacht wieder ans Tageslicht befördert wurden. Auch heute noch, viele Jahre nach der Schliessung der Miene, fasziniert in den maroden Gebäuden die Wirkung von Licht, Schatten und Dunkelheit. Obwohl der Verfall der Gebäude fortgeschritten ist und sich die Natur vieles wieder zurückerobert hat, ist noch erstaunlich viel der alten Bausubstanz und Maschinen erhalten. Das gigantische Maschinenhaus erinnert mit seinem gläsernen Eingangsportal an eine Kathedrale. Und im Kauengebäude, welches den Bergleuten als Umkleide- und Waschmöglichkeit diente, hängen heute noch die Ketten von der Decke, mit denen die Kleider hochgezogen und mit einem Vorhängeschloss gesichert wurden, während die Bergmänner unter Tage waren. An die Gefährlichkeit ihrer Arbeit erinnert eine Gedenkstätte für die 22 Bergleute, die bei einem Grubenunglück ihr Leben verloren. Gastbeitrag von stewi

8 thoughts on “Out of the dark – into the light”

    1. stewi says:

      Merci Hannes für das Kompliment, das freut mich. Ich bin jetzt noch beeindruckt von dem Ort und seiner Geschichte.

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    1. stewi says:

      … falle uf mis chöpfli. Eine echte Urbexerin lässt sich eben durch nichts von ihrem Ziel abhalten.

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    1. stewi says:

      Das Recherchieren verlassener Orte macht einen Teil der Faszination unserer Leidenschaft aus. Bei diesem Beitrag ist es besonders einfach, schau dir mal das letzte Bild an, dann hast du die Lösung.

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