Das rote Zimmer

Eine einsame und holprige Betonstrasse führt durch ein ausgedehntes Waldgebiet in den Belgischen Ardennen fernab von jeglicher Siedlung zu dieser Geisterstadt mitten im Wald. Die Natur hat sich ihr Refugium schon beinahe wieder zurückerobert, seit die Menschen diesen vergessenen Ort verlassen haben. Das asphaltierte Wegnetz zwischen den Gebäuden ist teilweise nur noch zu erahnen, weil es von Laub und einer dünnen Humusschicht überdeckt ist. Über der Szenerie liegt eine beinahe mystisch anmutende Stille und manchmal hilft ein einsamer Kandelaber als Orientierungshilfe. Der magische Ort mit seinen vielen verfallenen Gebäuden ist Sinnbild der Vergänglichkeit und Zugang zu einer verborgenen Parallelwelt zugleich. Dass auch in Zuständen von Zerstörung und Verfall Spuren von faszinierender Schönheit zu entdecken sind, ist im einst roten Zimmer eindrücklich zu erfahren. Gastbeitrag von stewi

4 thoughts on “Das rote Zimmer”

  1. Jürg says:

    Beeindruckend interessant das letzte Bild mit den Sicherungen? Als Elekriker ja verständlich oder?

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    1. stewi says:

      Ja, das waren noch Zeiten mit diesen Keramiksicherungen. Und ich hatte den Phasenprüfer nicht dabei …

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  2. orlando kiser says:

    Hi ich bin youtuber in der schweiz aber ich bin eigentlich regional unterwegs mich würde es interessieren wo dies ist gibt es eine adresse in welchem dorf/stadt

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    1. stewi says:

      Suche mal unter Poudrerie Doische, dann solltest du fündig werden. Wegen der abgelegenen Lage verirren sich nur wirklich Interessierte an diesen Ort.

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