Im Haus der Einsamkeit

Beim Besuch dieses einsamen und stillen Hauses an einem frühen kalten Morgen meinte ich irgendwo den Song „The Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel im Hintergrund zu hören. Aber es war niemand da, ich musste mich wohl getäuscht haben. Dann sah ich diesen Vers an der Wand des Zimmers: Ici, je ne sens pas la solitude: qui sait? je ne suis peut-être pas vraiement seule? Da wurde es mir doch etwas mulmig zumute. Aber dann sah ich den anderen Vers darunter, und alles war gut: „A quien madruga, Dios le ayuda“ – Gott hilft denen, die früh aufstehen. Gastbeitrag von stewi 451
­Weiterer Beitrag zum gleichen Ort

7 thoughts on “Im Haus der Einsamkeit”

    1. stewi says:

      Und besonders erfreulich: Kein Vandalismus, nur natürlicher Verfall, was halt der Zahn der Zeit besorgt. Hoffen wir, dass es uns noch lange so erhalten bleibt.

      Antworten
  1. Frechdachs says:

    Stewi
    Muss sagen,toll bearbeitet und Deine Bilder erzählen Geschichten. Wir waren begeistert. Man könnte wahrscheinlich noch viel mehr dazu posten, aber genau richtige Bilder gewählt.

    Antworten
  2. Vroni says:

    Dieser Ort ist sehr bedrückend. Ein schrecklicher Gedanke, so leben zu müssen.

    Antworten
    1. stewi says:

      Die Verse an den Wänden sind tatsächlich etwas irritierend. Unter welchen Umständen sie entstanden sind, wissen wir nicht. In seiner Blütezeit muss dieses Haus aber ein toller Ort in einer ländlichen Gegend mit viel unberührter Natur gewesen sein. Ein Rückzugsort, an dem man sich wohl fühlt. So stelle ich es mir zumindest vor.

      Antworten
  3. Stefania says:

    Die Schönheit dieses Ort war damals sicher sofort für alle erkennbar.
    Jetzt sehe ich immer noch etwas schön, vor allem dank der gewähltes Sujet und Blickwinkel des Photograph.
    Ich beobachte still und minuziös die Bilder, auf der Suche einen Augenblick aus der damalige (Blüte-) Zeit.
    Etwas frivoles kommt mir aber trotzdem in Sinn, über den Vers „A quien madruga, Dios le ayuda“: Gott hilft denen, die früh aufstehen und erfindet die Espresso-Maschine 😀 „Bialetti“ seid dank!

    Antworten
    1. stewi says:

      Vielen Dank für dein stimmiges feedback. Ja, die Welt wäre ärmer ohne Bialetti und Lavazza.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert