Ball Pompös im alten Barockschloss

Das alte Barockschloss mit seinem grossen Ballsaal schlummert still vor sich hin und träumt von vergangenen Zeiten. Im 18. Jahrhundert diente der Tanzball in gehobenen Gesellschaftsschichten als eine Art Heiratsmarkt. In den sogenannten Debütantinnenbällen trafen junge adlige Frauen erstmals als erwachsene und heiratsfähige Personen junge Adelsmänner zum Tanz. Obwohl das Schloss seit langem verlassen und allmählich am Verfallen ist, hat der repräsentative Ballsaal bis heute nichts von seiner Wirkung eingebüsst. Es scheint, als könnten die jungen Komtessen und Baronessen in ihren rauschenden Ballkleidern von ihren Müttern auch heute noch jederzeit über die eindrückliche Treppenanlage in den grossen Festsaal zum pompösen Ball geleitet werden. Spätestens seit dem Ende des Ersten Weltkrieges gehört diese Epoche zur Welt von Gestern. Das letzte Fest im alten Ballsaal fand 1984 zum 35-jährigen Jubiläum der DDR statt. Ein Investor will das alte Schloss vor dem endgültigen Verfall retten und für Hochzeitsgesellschaften wieder zugänglich machen. So hat der alte Ballsaal die Epochen vom Feudalismus über den Sozialismus bis zum Kapitalismus überdauert. Gastbeitrag von stewi.

6 Idee über “Ball Pompös im alten Barockschloss

  1. Jürg sagt:

    Die motive und die Aufnahmen gefallen mir sehr. Die Bearbeitung lässt zu wünschen übrige. Schade für den Aufwand und die Informationen.

    • Lilo sagt:

      Hey Jürg. Ist ja völlig logisch, dass jemandes Bilder nicht allen Menschen gefallen. Es würden sich auch bestimmt Leute finden, die deine Bilder nicht gut finden. Was bitte schön ist jetzt der Mehrwert deines Kommentars! ? Da ist stewis Beitrag definitiv gehaltvoller. Ich unterstellte einfach mal, dass es nicht seine oberste Priorität war, dass die Bilder ausgerechnet DIR gefallen sollen. Es hat eigentlich auch niemand nach einer Kunstkritik gefragt. stewi ist definitiv leidenschaftlich und engagiert bei der Sache und hat seinen eigenen Stil. Das ist doch toll! Sein Aufwand lohnt sich auf jeden Fall! Einfach mal das eigene Ego, welches den Drang hat, andere schlecht zu machen, hinten anstellen und etwas wohlwollender durch die Welt gehen.
      In dem Sinne: Sayonara

    • stewi sagt:

      Lieber Jürg, merci für deine Rückmeldung und schön, dass dir meine Motive und Aufnahmen gefallen. Wegen des Aufwandes für die Nachbearbeitung musst du dir keine Sorgen machen. Die Bilder sind direkt aus der Kamera (out of cam). Ich wende lediglich einen Kontrastverstärker in der Kamera an. Das ermöglicht mir, mich ganz auf die Motive vor Ort einzulassen und erspart mir mühsames Nachbearbeiten zu Hause. Das Resultat ist Geschmackssache, den einen gefällt es, den andern halt weniger.

  2. Jürg sagt:

    Hallo Zusammen Ich wollte ja die Bilder nicht schlecht machen. Ich selbst versuche beim Fotografieren die „reale“ Stituation einzufangen. Das ist ja was mich beim fotografieren fasziniert.Ich weiss,dass die Berabeitung sehr zeitaufwendig ist. In diesem Bearbeitungsprozess gewinne ich oft etwas Distanz und sehe die ganzen Projekte wieder etwas anders. Also mach weiter so,und lass dich nicht von deinem Weg abhalten. Vielleicht kreuzen sich ja einmal unsere Wege das wäre sicher interessant. Gruss Jürg

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