Die verlassene sowjetische Garnisonsstadt

Es waren beklemmende Zeiten Ende der 1980er Jahre, als sich West und Ost als unversöhnliche Wertesysteme und militärisch hochgerüstet in Europa gegenüberstanden. Das atomare Overkill-Potential war beängstigend und drückte auf die Stimmung der Menschen. Auf dem Gebiet der damaligen DDR, im Volksmund verächtlich „Zone“ genannt, waren über eine halbe Million Sowjetsoldaten in eigens errichteten, von der Bevölkerung isolierten Garnisonsstädten untergebracht. Mit dem Fall der Mauer 1989 zerfiel das Sowjetimperium und die Truppen wurden abgezogen. Ihre Kasernen und Flugplätze in den abgelegenen Regionen Ostdeutschlands wurden sich selbst überlassen. Sie verfallen und werden allmählich vom Wald zurückerobert. Die Fliegerbunker für die Bomber, die im Ernstfall mit für Westeuropa bestimmten Atombomben bestückt werden konnten, stehen heute leer. Nur auf einer rostigen Panzertüre erinnert noch ein eindrückliches Streetartbild des Künstlers KEN_Plotbot, dass die Welt damals kurz vor dem atomaren Abgrund stand. Beitrag von stewi

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